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Rassestandard

Der Rassestandard nach FCI Nr. 2971. Allgemeines ErscheinungsbildDie allgemeinse Erscheinung soll die eines gut proportionierten Hundes sein, wobei die geschmeidigen Außenlienien Qualität, Anmut und vollkommene Harmonie in Verbindung mit genügend Substanz zeigen, wodurch der Eindruck entsteht, dass der Hund ausdauernder Leistung fähig ist. Jegliche Tendenz zu Plumpheit oder Schwäche ist unerwünscht.2. Wichtige MaßverhältnisseOberkopf und Nasenrücken sollen etwa gleich lang sein. Der Körper soll im Vergleich zur Schulterhöhe etwas länger sein.3. Verhalten und CharakterAufgeweckt, aufmerksam, führig und intelligent, weder nervös noch aggressiv.4. Kopf-OberkopfSchädel ziemlich breit, Hinterhaupthöcker nicht ausgeprägt. Stop: sehr ausgeprägt.Gesichtsschädel:Nase: Schwarz, außer bei braunen oder schokoladenfarbenen Hunden, wo sie braun sein darf. Bei blauen Hunden sollte sie schieferfarben sein. Nasenlöcher gut entwickelt.Schnauze:Fang, sich zur Nase hin verjüngend, mäßig kurz und kräftig.Backen:Weder voll noch abgerundet.Zähne und Kiefer:Kräftig, mit einem perfekten, regelmäßigen und vollzahnigen Scherengebiss, d.h. ein Gebiss, bei dem die Schneidezähne des Oberkiefers knapp über die Schneidezähne des Unterkiefers greifen, wobei sie senkrecht zum Kiefer gestellt sind.Augen:Weit auseinanderstehend, oval, von mittlerer Größe und braun, außer bei Blue Merle, wo ein Auge oder beide teilweise oder ganz blau sein dürfen. Ausdruck sanft, aufgeweckt, aufmerksam und intelligent. Die Augenfarbe sollte der Farbe des Fells angepasst sein.Ohren:Von mittlerer Größe und Textur, weit auseinanderstehend, aufrecht oder halb aufrecht getragen, ausdrucksvoll beweglich. Die Ohren sollten am Kopf hoch angesetzt sein.5. HalsVon guter Länge, kräftig und muskulös, leicht gewölbt, zu den Schultern hin breiter werdend.6. KörperKörper von athletischem Aussehen.Brust:Tief und ziemlich breit. Rippen gut gewölbt.Lenden:Breit und muskulös, von der Seiter her gesehen anmutig zum Rutenansatz hin verlaufend.Rute:Mäßig lang, mit ihrem letzten Wirbel mindestens bis zum Sprunggelenk reichend, tief angesetzt, gut behaart, mit einem Aufwärtsschwung am Ende, der die anmutige Außenlinie und Harmonie des Hundes abrundet. Im Erregungszustand kann die Rute höher, aber nie über dem Rücken getragen werden.7. GliedmassenVorderhand.Vorderläufe von vorne her gesehen parallel, Fesseln von der Seite betrachtet leicht schräggestellt. Knochen kräftig aber nicht grob. Schulter gut zurückgelegt, Ellenbogen dicht am Körper anliegend. Pfoten: Pfoten oval, Ballen gut gepolstert, kräftig und gesund, Zehen gewölbt, eng aneinander liegend, Krallen kurz und kräftig.Hinterhand:Oberschenkel lang, kräftig und muskulös, mit gut gewinkelten Kniegelenken und kräftigen tiefliegenden Sprunggelenken. Vom Sprunggelenk bis zum Boden starker Knochenbau. Hinterbeine von hinten gesehen parallel.8. GangwerkDie Bewegung sollte frei, fließend und unermüdlich sein, wobei die Pfoten möglichst wenig abgehoben werden, damit sich der Hund schleichend und mit großer Geschwindigkeit bewegen kann.9. HaarkleidBeschaffenheit des Haares: Zwei Fellvarietäten sind anerkannt, eine mäßig lange und eine stockhaarige. Bei beiden Varietäten ist das Deckhaar dicht und von mittlerer Textur, Unterwolle weich und dicht, was dem BorderCollie einen wetterfesten Schutz verleiht. Bei der mäßig langen Fellvarietät bildet das reichliche HaarkleidMähne, Hosen und Fahne. An Gesicht, Ohren, Vorderläufen (ausgenommen Federn) und Hinterläufen vomSprunggelenk bis zum Boden soll das Haar kurz und glatt sein. 10. FarbeEine Vielfalt von Farben ist erlaubt, wobei weiss nie vorherrschen soll.11, Grösse und GewichtIdealhöhe: Rüden 53cm, Hündinnen etwas weniger12.HodenRüden müssen zwei äußerlich normale, gut in den Hodensack abgestiegene Hoden aufweisen.13. FehlerJede Abweichung von den genannten Punkten soll als Fehlerangesehen werden, wobei deren Gewichtung der Schwere des Fehlers Rechnung tragen soll.Fellvarietät






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